Das “Arbeitserlebnis” wird, analog zum “Kundenerlebnis”, für Firmen als Einflussgröße immer wichtiger. Mit dem Konzept wird umschrieben, wie die Arbeitnehmer mit ihrem Arbeitgeber zurechtkommen. Die Möglichkeiten, mobil zu arbeiten, gewinnen dabei an Gewicht, so silicon.de. Große Konzerne versuchen Regeln für die Erreichbarkeit der Mitarbeiter per Smartphone einzuführen oder neue effektivere Konzepte der Zusammenarbeit zu finden und zu erfinden, um Produktivität und Erfolg zu steigern. Der Unternehmensberatungsgesellschaft Aon Hewitt zufolge bringt eine Steigerung des Mitarbeiterengagements um 5 Prozent in einem Jahr eine Steigerung des Umsatzwachstums um 3 Prozent im Folgejahr. Nach einer im März dieses Jahres durchgeführten Studie des Berliner Gallup-Instituts sind jedoch nur 16 Prozent der Arbeitnehmer “mit Herz, Hand und Verstand bei der Arbeit”. 68 Prozent dagegen machen “Dienst nach Vorschrift”. 16 Prozent sind sogar “emotional ungebunden und haben innerlich bereits gekündigt”. Um Gegenzusteuern, wurde nun das Konzept des “Arbeitserlebens” eingeführt. Einer Studie von Economist Intelligence Unit zufolge, können CIOs durch Gestaltung dieses Arbeitserlebens wesentlich zum Erfolg des Unternehmens oder der Steigerung der Produktivität beitragen. Als Ansatzpunkte dafür empfehlen die Autoren der Studie den Verantwortlichen zunächst einmal, IT-Support für die eigenen Geräte der Mitarbeiter anzubieten. Das werde von den Mitarbeitern hoch geschätzt und sollte deshalb in allen Mobilstrategien berücksichtigt werden. Außerdem sollten Richtlinien und Verfahren eingeführt werden, die es Arbeitnehmern erlauben zu arbeiten, wann und wo sie wollen.