Fast drei Viertel der Unternehmen setzen mehrere Public und Private Clouds ein. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Hybrid Cloud: Die aktuelle Lage“ von Veritas Technologies. Wie datacenter-insider.de berichtet, wurde untersucht, in welchem Tempo Unternehmen ihre Workloads in Public und Private Clouds migrieren und was die Gründe dafür sind. So werden 38 Prozent der Workloads in einer Private Cloud betrieben, 28 Prozent in einer Public Cloud. Laut der Studie werden sich diese Zahlen in den kommenden zwölf Monaten um sieben beziehungsweise 18 Prozent erhöhen. 74 Prozent der Unternehmen arbeiten heute mit mindestens zwei Cloud-Infrastrukturanbietern zusammen, 23 Prozent setzen sogar auf vier oder mehr Anbieter. Das erhöhe den Druck auf die IT-Abteilungen, die Daten über alle diese Umgebungen hinweg zu sichern und zu verwalten. Deutsche Unternehmen liegen in dieser Kategorie hinter den Befragten aus anderen Ländern zurück: Lediglich 40 Prozent verlassen sich hierzulande auf Public Clouds. 41 Prozent erwarten hierzulande eine Verbesserung durch die Einführung einer Hybrid Cloud – das ist international der höchste Prozentsatz. Sicherheit sei jedoch gleichzeitig der wichtigste Faktor für die Zufriedenheit der Unternehmen mit Public-Cloud-Angeboten. Anbieter von Public-Cloud-Lösungen sollten ihre Vorteile in puncto Sicherheit und Erfolg daher besser kommunizieren. Für die Studie befragte Veritas in Zusammenarbeit mit der Cicero Group weltweit 1.800 IT-Führungskräfte in Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern und mit mindestens 75 Terabyte verwalteter Daten. 250 Teilnehmer kamen aus Deutschland, so datacenter-insider.de