Durch die Zunahme an Datenmenge ist vor allem für Business Intelligence und Business Analytics Software-Anbieter der Umsatz gestiegen, so Lünendonk nach ihrer Marktstichprobe 2016. Bereits letztes Jahr konnten laut Ergebniss der Marktstichprobe „Der Markt für Business Intelligence und Business Analytics in Deutschland“ die Umsätze im Schnitt um 11,1 Prozent im Vergleich zu 2014 gesteigert werden. Für 2017 sollen Kundenunternehmen ihre Ausgaben für BI-Software um rund 12,4 Prozent, Anbieterunternehmen um circa 11,1 Prozent steigern, so Lünendonk. Ursachen hierfür sind laut Artikel die digitale Transformation und der Umgang mit Massendaten, welche im Zuge von IoT und Industrie 4.0 entstehen, sagt Mario Zillmann, Partner und Studienautor der Lünendonk-Marktstichprobe. Die Hälfte der befragten Unternehmen wollen in den kommenden zwei Jahren stark bis sehr stark in Visualisierungs-Tools investieren; 93 Prozent messen der Thematik große bis sehr große Bedeutung, hinsichtlich eines erfolgreichen Unternehmens, bei. Optimieringsbedarf wurde in der Studie in Reporting-Strukturen auf Kundenseite gesehen: An qualitativ hochwertigen und detaillierten Reports sei ein Mangel zu erkennen. Außerdem berichtet Lünendonk, dass nur 37 Prozent der befragten Unternehmen kurzfristig auf technische Voraussetzungen zurückgreifen können, um auf Anfragen und Anpassungswünsche flexibel zu reagieren. Nach Zillmann bedeutet dies, dass Unternehmen mit ihren jetzigen Reporting-Werkzeugen noch nicht bereit für die Analyse von Massendaten sind.