Websites von Unternehmen aller Art verfolgen immer irgendein Ziel. Ziele können sein, dass jemand ein Kontaktformular nutzt oder ein Produkt online bestellt. Die Erreichung eines definierten Website-Ziels wird in der Fachsprache auch als Conversion bezeichnet. Autor Finn Hassold von Heise RegioConcept gibt einen fachlichen Einstieg. Bei der Einrichtung des Conversion-Trackings hat sich in der Praxis bewährt, die Ziele nach Makro- und Mikro-Conversions zu unterteilen. Die wichtigste Conversion in einem Online-Shop ist der Verkauf und daher eine Makro-Conversion. Bei einer Website im B2B-Bereich ohne einen Online-Shop können Makro-Conversions Anfragen für ein Beratungsgespräch sein, die über einen Anruf oder über ein Kontaktformular zustande gekommen sind. Als Conversion-Rate wird das Verhältnis der konvertierten Besucher zu den Gesamtbesuchern in einem festgelegten Zeitraum bezeichnet, erklärt Hassold weiter. Melden sich beispielsweise von täglich 1.000 Besuchern auf einer Website 30 Besucher für den Newsletter an, beträgt die Conversion-Rate 3 Prozent. Bestellen von täglich 10.000 Besuchern in einem Online-Shop 500 Besucher auch wirklich etwas, ergibt sich eine Conversion-Rate von 5 Prozent. Die Formel zur Berechnung der Conversion-Rate lautet also: Anzahl der Conversions / Anzahl der Besucher x 100. Mit Hilfe der Conversion-Rate können Sie die Effektivität Ihrer Website und Werbekampagnen ermitteln. Diese zu optimieren ist die Königsdisziplin im Online-Business, weil hier verschiedene Methoden angewendet werden müssen, wie beispielsweise Content-Optimierung, Usability-Optimierung, Layout-Optimierung, mobile Optimierung und Warenkorb-Optimierung.