Auf hohem Niveau angespannt – so bezeichnet das BSI die aktuelle Gefährdungslage. Ransomware und IoT-Geräte sorgen für mehr Sicherheitsvorfälle und CEO-Betrug richtet große Schäden an.

Der aktuelle Bericht zur Lage der IT-Sicherheit 2017 zeigt unter anderem, dass die Betrugsmasche „CEO Fraud“ hohe Schadenssummen zur Folge hat. Aufgrund guter Recherche formulieren die Angreifer täuschend echte Mails und tätigen Anrufe in üblicher Geschäftssprache.

Auch das Internet der Dinge und die verhältnismäßig leicht angreifbaren IoT-Geräte erhöhen die Bedrohung für Unternehmen zunehmend. Fast täglich entstehen durch Industrie 4.0 und Smart Everything neue Angriffsflächen. Herkömmliche Abwehrmethoden verlieren zunehmend an Wirksamkeit, da die Angriffsmittel leistungsfähiger und flexibler denn je sind.

„Der Lagebericht des BSI macht deutlich, welche teils immensen Auswirkungen Cyber-Angriffe wie WannaCry, Petya/NotPetya oder der Ausfall hunderttausender Router für Unternehmen und Bürger in Deutschland haben können und dass es notwendig ist, Informationssicherheit als unabdingbare Voraussetzung einer erfolgreichen Digitalisierung zu verstehen“, erklärt BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Die Frage nach IT-Sicherheit stellt sich dem Bericht zufolge nicht nur einem eingeweihten Kreis von Spezialisten. Digitalisierung ohne Cybersicherheit könne in Deutschland nicht gelingen. Auch 85 Prozent der deutschen Internetnutzer sehen eine wachsende Bedrohung durch Internetkriminalität.

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